Meyer-Abich

Siever-Johanna Meyer-Abich

Siever Johanna Meyer-Abich

Oldeborg – eine Warfstätte „auf der hogen Lücht“, dies war die Geburtsstätte unserer Dichterin Siever-Johanna Meyer-Abich.

Am 9. Aug. 1895 wurde sie als Tochter von Jann Berghaus, dem Erneuerer der Ostfriesischen Landschaft, geboren.

Am 18. März 1981 hat Siever Johanna Meyer-Abich für immer die Augen geschlossen. Dies begründet den Anlaß, ihrer zu gedenken. In der Nähe ihres Hauses in Hamburg-Blankenese, welches sie mit einem ihrer Kinder bewohnte, starb Siever Johanna Meyer-Abich auf einer Parkbank.

Immer wieder brachte ihr das Schicksal unerwartete Wendungen. Die Stationen ihres Lebens führten die Dichterin mehrfach um die halbe Welt, so hat sie beispielsweise an der Seite ihres Mannes, dem Philosophen und Naturwissenschaftler Prof. Dr. Adolf Meyer-Abich, lange Jahre in Santiago de Chile verbracht. Der Kindheit Wurzeln in dem verschlafenen Oldeborg im Brookmerland, jenem Ort, wo einst das Zentrum der Macht in Ostfriesland gelegen hatte, haben jedoch das Werk unsere Heimatdichterin entscheidend geprägt.

Ihr Geschichtsroman „Foelke Kampana“ behandelt die Häuptlingszeit, eine wesentliche Phase der über tausendjährigen ostfriesischen Geschichte, zwischen 1358 und 1435. Die Titelfigur ihres Romans ist die in Ostfriesland unter dem Namen „Quade Foelke“ bekannte Frau und spätere Witwe des Ritters Ocko tom Brook. Mit „Foelke Kampana“ fühlte Siever Johanna Meyer-Abich sich auf einzigartige Weise verbunden, denn ihr Geburtshaus stand dort, wo bis 1427 die Burg der tom Brook gestanden hatte. Die Idee zu diesem Roman hatte sie schon sehr früh, die ersten Aufzeichnungen hierzu stammen aus dem Jahre 1925. Der Roman wurde jedoch erstmals 1943 veröffentlicht. Siever Johanna Meyer-Abichs literarische Tätigkeit umfasst neben einer Vielzahl von Gedichten ein weiteres Romanwerk „Forsetesland“. Auch hierin wird ostfriesische Geschichte aufgearbeitet, nämlich die Zeit des Friesenkönigs Radbod.

Als besonders herausragende Veröffentlichung ist des weiteren der Band „Jann Berghaus“ von 1967 zu nennen, der die Erinnerungen ihres Vaters enthält. Die Liebe zur Familie, zur Natur, zu ihrer ostfriesischen Heimat durchzieht ihr Werk wie ein roter Faden. Unverkennbar hat Siever Johanna Meyer-Abich sich selbst eingebracht in ihr Werk. Deutlich erfährt der Leser die Bewegung ihrer Seele, Trauer und Melancholie gleichermaßen wie Glück und Freude. Siever Johanna Meyer-Abich wird unvergessen bleiben.

Gunda von Dehn

 

Wie alles entstand…

Im November 1999 sollte Siever Johanna Meyer-Abich vom Kulturkreis  “tom Brook“ – Oldeborg e. V. geehrt werden. Ich dachte mir, dass es nett wäre, wenn zu diesem Anlass einiges an Informationen ausläge. Somit fing ich zu sammeln an und kam in ein richtiges Berghaus-Meyer-Abich-Fieber. Ich fand viele schöne Texte aus ihrem Leben u. a. auch aus Oldeborg. Außerdem sammelte ich aus verschiedenen Quellen ihre Gedichte. Am Tage der Ehrung war ein ganzer Büchertisch entstanden. Man fragte mich, ob es einen Gedichtband  von Siever Johanna Meyer-Abich gäbe. Da dieses nicht der Fall war, sprach ich Herrn Prof. Dr. Klaus Michael Meyer-Abich darauf an. Er war von dieser Idee angetan und gab sein Einverständnis zum Drucken und Veröffentlichen. In Teamarbeit stellten Margritt Kubik-Harms und ich die Gedichte zusammen.

Renate Janssen

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Prof. Dr. Klaus Michael Meyer-Abich

Zum Geleit

Humor und Herzlichkeit sind bei den Ostfriesen manchmal etwas verborgene Eigenschaften. Wenn sie aber ins Erzählen kommen, ist beides da. Dann kann alle Verschlossenheit verschwinden, und das Herz liegt auf der Zunge. Dies geschieht allerdings meistens nur dann, wenn sie Plattdeutsch sprechen. Im Plattdeutschen kommen manche Ausdrücke so direkt vom Herzen, wie man es sonst eher im Englischen als im Hochdeutschen erlebt.

Meine Mutter war eine wunderbare Erzählerin. Das hatte sie auch aus dem Plattdeutschen. Ihre Eltern lebten in beiden Sprachen, aber bei ihrer Großmutter Sievermö in Schirum, der sie ähnelte, war sie als Kind ganz in das Plattdeutsche hineingewachsen. Mir ist die dafür typische Erzählung „De Bur un dat Gedicht“ die liebste in der hier vorgelegten Sammlung. Ostfriesisch empfunden sind aber auch die andern Texte.

Daß Hanni Berghaus, die sich erzählerisch manchmal Hansl nannte, hier nun wieder weiter erzählt, ist dem Kulturkreis „tom Brook“ zu verdanken. Ich höre ihr weiterhin gern zu und wünsche den Lesern, daß es ihnen ebenso geht.

Hamburg-Blankenese, Ostern 2008                           gez. Klaus Michael Meyer-Abich


Das älteste von fünf Kindern kam im kleinen südbrookmerländischen Oldeborg zur Welt, einem Dorf, das nur aus einer Reihe strohgedeckter Häuser mit offenen Feuerstellen und Butzen bestand.
Der Vater, der spätere ostfriesische Regierungspräsident Jann Berghaus, war hier seit 1893 Lehrer an der einklassigen Volksschule.

Portrait S.-J.-MEYER-ABICH: Gunda v. Dehn

Die historischen, mythisch überhöhten Bezüge des Brookmerlandes mit dem Ritter Ocko tom Brok und seiner Frau Foelke und dem Seeräuber Störtebeker in Marienhafe mögen die Kinderseele früh schon beeindruckt haben.
1903 wird der Vater nach Norderney versetzt, wo er bis 1918 die Mittelschule leitet. Hier, wie auch auf dem großväterlichen Hof in Schirum, wo das Kind die Sommerferien verbrachte, kamen zu den geschichtlichen Eindrücken die der Natur hinzu, die später in den Roman „Forsetesland“ einflossen. Ab 1911 besucht Siever Johanna Berghaus das Oberlyzeum in Emden, wo sie 1914 das Abitur ablegt und 1915 die Lehrbefähigung für Volks- und Mittelschulen erwirbt. Von 1915 bis 1917 unterrichtet sie an der Schule des Vaters. Schon in Emden lernt sie in dem Abiturienten Adolf Meyer ihren späteren Mann kennen. Adolf studiert Philosophie und Naturwissenschaften; kurz vor dem Ende des Ersten Weltkriegs werden sie getraut. Die ersten beiden Kinder kommen in Göttingen zur Welt, wo Adolf als Bibliothekar an der Universität beschäftigt ist (bis Ende 1920 ohne Entgelt). Die junge Mutter wird Mitarbeiterin der Göttinger Zeitung und einer Frauenzeitung. Im Herbst 1921 zieht die Familie nach Hamburg, wo Adolf eine Stelle an der Universitätsbibliothek findet, bevor er sich 1925 habilitiert und nun philosophische Vorlesungen an der Universität hält. 1922 und 1923 werden zwei weitere Kinder geboren. Nebenher schreibt die junge Mutter für das Hamburger Abendblatt und übersetzt Romane von Walter Scott und Honoré de Balzac. Der Plan, selber einen Roman über Foelke Kampana zu schreiben, entsteht in dieser Zeit. Von 1926 bis 1932 lebte Siever Johanna Meyer-Abich in Santiago de Chile, wohin ihr Mann einen Ruf erhalten hatte. Anschließend kehrte die Familie nach Hamburg zurück und erwirbt ein Haus an der Elbchaussee. 1936 wird hier das fünfte Kind, der Sohn Klaus, geboren. Seit 1932 ist Siever Johanna Meyer Abich Mitglied der Christengemeinschaft, einer Glaubensgemeinschaft auf anthroposophischer Grundlage, die 1941 verboten wird.
Etwa 1940 beginnt Meyer-Abich mit der Niederschrift ihres großen historischen Romans „Foelke Kampana“, der literarischen Gestaltung einer historischen Figur, die als „quade“ Foelke seit Jahrhunderten durch Ostfriesland geisterte, und im Roman als eine tragische Figur dargestellt wird. Als das Werk 1943 erscheint, ist es sofort vergriffen. Der Roman beeindruckte viele Menschen und begründete Meyer-Abichs schriftstellerischen Ruhm.
Aufgrund der Möglichkeiten, die ein neues Gesetz bot, ließ Adolf Meyer seinen Namen 1938 um den Geburtsnamen seiner Mutter erweitern; die Familie hieß nun Meyer-Abich. Von 1946 bis 1950 lebt sie auf Spiekeroog, wo Prof. Meyer-Abich die Forschungsstätte der Universität Hamburg leitet. Hier schreibt seine Frau Gedichte und ihren zweiten Roman „Forsetesland“, eine Anspielung auf die heilige Felseninsel der Friesen im 8. Jahrhundert, wohl Helgoland.

1950 folgt Siever Johanna ihrem Mann nach San Salvador, wo er ein Tropenforschungsinstitut aufbaut. Auf zahlreichen Reisen in Lateinamerika begleitete sie in den folgenden Jahren ihren Mann. Ihre Reiseberichte fanden in Ostfriesland viele Leser. Als letztes Buch gab Siever Johanna Meyer-Abich 1967 die Lebenserinnerungen ihres Vaters Jann Berghaus heraus.
Werke: Als ich Abschied nahm, in: Albrecht J a n s s e n und Wilhelm L o b z i e n, Die Nordseeinseln, Leipzig 1925, S. 289-294; Die Entstehung des Seebades Norderney, in: ebd., S. 294-305; Norderney im Weltkrieg, in: ebd., S. 305-311; Die Sage von der Weißen Düne auf Norderney und der Blauen Düne auf Wangerooge, in: ebd., S. 311; Meiner Kinder Vaterhaus, Leipzig 1925; Mit Mann und Roß und Wagen [Erzählung], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 10, 1923, S. 42-44; In der Nordsee [Erzählung], in: ebd. 13, 1926, S. 85-86; Navigare necesse, vivere non [Erzählung], in: ebd. 14, 1927, S. 73-77; [Einführungen und Übersetzung:] Honoré de B a l z a c, Eugenie Grandet. Die Frau von dreißig Jahren. Vater Goriot. Oberst Chabert, Wien/Zürich/Budapest 1928; Freerkohms Motje [Erzählung, geschrieben 1931, unveröffentlicht]; Westküstentagebuch [geschrieben Mai/Juni 1931, unveröffentlicht]; Buiten Zorg. Winterreise durch Holland 26.1.-3.2.1933 [unveröffentlicht]; Der neue Paß [Erzählung, geschrieben Aug. 1934, unveröffentlicht]; Gedichtzyklus [nach einer Lungenentzündung 1936, unveröffentlicht]; Uns Siever hett Urlaub. Erdenmütter. Nach der Sonnenwende [Gedichte, unveröffentlicht]; Zum ersten Mal in Frankreich, [Reisebeschreibung von 1938, unveröffentlicht]; In memoriam Friedrich Weigmann, gest. in Stuttgart am 13.5.1939, [2 gedruckte S., im Nachlaß]; Foelke Kampena [Roman], Stuttgart 1943, (2. Aufl., Norden ca. 1967, 4. Aufl. in 2 Bänden, Norden 1990); Heimat – Eine Auseinandersetzung im Selbstgespräch [Aufsatz, 1943, unveröffentlicht]; Eine Tagebuch-Erzählung aus dem 6. Kriegsjahr 1944, [unveröffentlicht]; Zeitenwende [Gedicht], in: Ostfreesland. Ein Kal. fütr Jedermann 31, 1948, S. 19; Die Mutter [Gedicht], in: ebd., S. 75; Die Vase [Gedicht], in: ebd. 32, 1949, S. 52; Brief an einen Maler [Erzählung], in: Friesische Monatshefte, 1949, H. 1, S. 47-48; Winter in den Tropen – San Salvador / Zentral Amerika, in: Ostfriesische Nachrichten vom 15.10.1950; Forsetesland [Roman], Stuttgart 1950; Von den Sprachen und von der Liebe, in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 34, 1951, S. 33-36; Vom Landvolk hier und dort – San Salvador / Zentral-Amerika, in: Ostfriesische Nachrichten vom 17.12.1953; Heimweh nach Ostfriesland – Brief aus den Tropen – San Salvador / Zentral-Amerika, in: Ostfriesischer Kurier vom 15.10.1955; Da droben auf jenem Berge – San Salvador / Zentral-Amerika [Erzählung], in: Ostfriesischer Kurier vom 3.12.1955; Der Weihnachsstern – San Salvador / Zentral-Amerika [Erzählung], in: ebd. vom 24.12.1955; Über Land und Meer [Erzählung], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 38, 1955, S. 51-53; Vom Christkind in den Tropen – Weihnachtsbrief aus Südamerika, für unsere Hauni-Kinder geschrieben, in: ebd. 52, 1969, S. 65-68; Uns Koh [Gedicht], in: ebd. 38, 1955, S. 95; Antke Poppken hör Sockjes, in: ebd. 39, 1956, S. 70; Von Wolken und weißer Watte – Mexico mit europäischen Augen aus der Luft und von der Erde gesehen [Reisebericht], in: Ostfriesische Nachrichten vom 25.2.1956; Eine Stadt enthüllt ihr Gesicht – Mexico-City [Reisebericht], in: Ostfriesische Nachrichten vom 17.3.1956; Gebet [Gedicht], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 40, 1957, S. 60; Wenn einer Helmut heißt [Gedicht], in: ebd., S. 74; Der kleine Apfelbaum [Erzählung], in: ebd., S. 79-81; Das Fest der Geburt – Valdivia / Chile, in: Anzeiger für Harlingerland vom 24.12.1958; Der Mond und die Hunde [Erzählung], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 41, 1958, S. 81-84; Bei Farmern im Middle-West [Erzählung], in: ebd. 42, 1959, S. 83-85; Die Malerin [Gedicht], in: ebd., S. 82; Wie der Böse nach Hansl griff [Erzählung], in: ebd. 43, 1960, S. 107-110; Heimkehr [Gedicht], in: ebd., S. 74-75; Freude [Gedicht], in: ebd. 44, 1961, S. 82; Leben mit Enkeln [Erzählung], in: ebd., S. 71-82; Jede Stunde und Sekunden [Gedicht], in: ebd. 45, 1962, S. 90-91; Daß ich’s wandle [Gedicht], in: ebd. 46, 1963, S. 70-71; De Malersmann un de Kunst [Gedicht], in: ebd., S. 78; Alte Mutter [Gedicht], in: ebd., S. 132; Schmerz [Gedicht], in: ebd., S. 132; In Gottes Acker [Gedicht], in: ebd. 47, 1964, S. 84-85; Getrost [Gedicht], in: ebd., S. 104; An neuen Ufern [Betrachtung], in: ebd. 48, 1965, S. 59-62; Vater und Tochter [Betrachtung], in: Friesische Blätter, Beil. zu Generalanzeiger, 1964, Folge 14, 1965, Folge 7 und 8; Süsterke [Märchen], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 48, 1965, S. 102; Adolf Meyer-Abich und seine Gefährtin. Kleiner Rückblick auf fünfzig Jahre, in: Friesische Blätter. Beil. zu Generalanzeiger, 1966, Folge 2 und 3; Der Ring mit dem Türchen, in: Friesische Blätter, Beil. zu Generalanzeiger, 1966, Folge 8 und 9; Meinen großen Kindern [Gedicht], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 49, 1966, S. 70; Desillusionierung [Gedicht], in: ebd., S. 70; Der unsichtbare Freund [Gedichte], in: ebd., S. 88-89; An der Schwelle. Ein Brief [Erzählung], in: ebd., S. 61-65; Das Leben geht weiter [Erzählung], in: ebd., S. 91-96; (Hrsg.:) Jann Berghaus erzählt. Lebenserinnerungen von Jann Berghaus, Aurich 1967; Mensch und Erde [Gedicht], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 50, 1967, S. 98-99; Noch einmal [Gedicht], in: ebd., S. 111; In den Bergen [Gedicht], in: ebd., S. 122; Das Glück [Gedicht], in: ebd., S. 148; Aufbruch [Gedicht], in: ebd. 51, 1968, S. 91; Saatgut [Gedicht], in: ebd., S. 93; Kind und Mutter [Gedicht], in: ebd., S. 105; Bi’t Luntjen [Gedicht], in: ebd., S. 112; Der Menschenbruder [Gedicht], in: ebd., S. 167; Das gelobte Land [Erzählung], in: ebd., S. 87-90; Die den Frieden bringen [Gedicht], in: ebd. 52, 1969, S. 99; De Bur un dat Gedicht [Erzählung], in: Ostfriesischer Kurier vom 1.7.1967, und in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 52, 1969, S. 135-139; Der goldene Baum [Erzählung], in: ebd. 53, 1970, S. 141-147; Und sie fuhren übers Meer, Reiseerzählungen, in: ebd., S. 65-75, 54, 1971, S. 65-75, 55, 1972, S. 69-83; Die höhere Abteilung [Erzählung], in: ebd., 56, 1973, S. 69-72; Advent mit Susanne [Erzählung], in: ebd. 57, 1974, S. 71-76; Die Bedefahrt [Erzählung], in: ebd. 58, 1975, S. 71-78; Häuser [Erzählung], in: ebd. 59, 1976, S. 73-84; Twee Husen, twee Süsters und twee lüttje Wichter [Erzählung], in: ebd. 60, 1977, S. 75-84; Die Insel Mota [Erzählung], in: ebd. 61, 1978, S. 155-156; Arm Lü Kinner [Erzählung], in: ebd. 62, 1979, S. 145-149; Erlebnisse mit Paul-Gerhardt-Liedern, in: ebd. 64, 1981, S. 189-192; Jakobus Piepenbrink [Erzählung], in: ebd. 65, 1982, S. 183-185.

Nachlaß: Im Besitz der Familie in Wilhelmshaven und Essen.

Literatur: Walter H e r r e n b r ü c k, Siever Johanna Meyer-Abich, Foelke Kampana, Buchbesprechung in: Der Kirchenbote. Blatt der ev.-ref. Kirche in Nordwestdeutschland, Nov. 1967, S. 5-6; Günther M ö h l m a n n, Siever Johanna Meyer-Abich, Forsetesland, Besprechung in: Ostfriesland. Mitteilungsblatt der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesischen Heimatvereine, 1950, Nr. 3, S. 27-28; Oskar K r [a e f t], Siever Johanna Meyer-Abich [60. Geburtstag], in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 39, 1956, S. 120 (Portr.); Heiko van D i e k e n, Siever Joh. Meyer-Abich 70 Jahre alt, in: Friesische Blätter. Beil. zu Generalanzeiger, 1965, Folge 7; Oskar K r a e f t, Siever Joh. Meyer-Abich [70. Geburtstag], in: Ostfriesischer Kurier vom 9.8.1965 [anschließend Abdruck des 1. Buches von Foelke Kampana auf je ganzen Seiten im Kurier als Geburtstagsgeschenk]; d e r s., Niemals mehr Krieg, in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 49, 1966, S. 153-160 (Portr.); Karl Veit R i e d e l, Siever Johanna Meyer-Abich. Die Verfasserin der „Foelke Kampana“, in: Ostfriesland. Zeitschrift für Kultur, Wirtschaft und Verkehr, 1975, H. 3, S. 15-17; Gisela R o t h e r m e l, Vieles von der Welt gesehen und der Heimat treu geblieben. Siever Joh. Meyer-Abich zum 85. Geburtstag, in: Ostfriesischer Kurier vom 9.8.1980; Karl Veit R i e d e l, Siever Joh. Meyer-Abich 85 Jahre, in: Ostfriesland. Zeitschrift für Kultur, Wirtschaft und Verkehr, 1980, H. 4, S. 9; Jonny R o s e n d a h l, Siever Joh. Meyer-Abich ist 85 Jahre, in: Ostfreesland. Ein Kal. für Jedermann 64, 1981, S. 205; Ursula B a s s e – S o l t a u und Gisela R o t h e r m e l, Siever Joh. Meyer-Abich †, in: Ostfriesischer Kurier vom 21.3.1981; Erich von R e e k e n, Berühmte Butenostfriesen, Leer 1984, S. 17-19
Ursula Basse-Soltau

 letzte Änderung 23. Mai 2017